• MPU Haaranalyse

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    • fahrschulefinden – Team | MPU | 323 days ago
    • MPU Haaranalyse
    • Das menschliche Haar ist ein Archiv, das viele Informationen über den Menschen preisgibt. In der Gerichtsmedizin kann mit einer MPU Haaranalyse Alkohol-, Medikamenten- und Drogenkonsum zweifelsfrei nachweisen. Je länger die Haare sind, desto weiter reichen die Informationen in die Vergangenheit zurück.

      Neben diesen Informationen erzählt das Haar aber auch von der Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen oder einer möglichen Belastung des Körpers mit Schwermetallen und anderen Giften. Auch Mangelerscheinungen können festgestellt werden.

      Die Haaranalyse bringt es an den Tag

      Hat jemand Marihuana, Opiate, Kokain, Speed, Extacy oder Psychopharmaka zu sich genommen, dann lässt sich das noch lang im Haar nachweisen. In jedem einzelnen Zentimeter sind diese Informationen ablesbar und natürlich auch die Tatsache, dass diese Stoffe nicht eingenommen wurden. Auch Dopingmittel wie Nandrolon oder Anabolika können nachgewiesen werden.

      Im Gegensatz zu Blutuntersuchungen und Urintests, bei denen Drogen und Medikamente nur für kurze Zeit nachweisbare Spuren hinterlassen, ist diese Information im Haar dauerhaft gespeichert. Durchschnittlich wächst das Haar einen Zentimeter im Monat, so dass die Einnahme, bzw. die Nichteinnahme von Drogen über den Zeitraum von einem Jahr nachgewiesen werden kann.

      Haaranalysen nur bei zertifizierten Laboren durchführen

      Damit eine Untersuchung des Haares für ein MPU Gutachten forensisch verwertbar ist, muss sie unbedingt in einem TÜV-zertifizierten Labor durchgeführt werden. Für einen zuverlässigen Nachweis reicht oft schon ein Gramm Haar aus. Im Labor werden die Haare in kleine Abschnitte zerteilt, die in einer chemischen Analyse zerfallen. Aus diesen Produkten können die Wissenschaftler im Labor genau feststellen, wann welche Droge eingenommen wurde. Vor allem dann, wenn Drogen oder Medikamente regelmäßig eingenommen wurden, ist die Analyse zweifelsfrei.

      Die Möglichkeiten, eine Haaranalyse zu manipulieren, sind im Gegensatz zu Blut- und Urinuntersuchungen sehr gering.

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