So was haben die Polizisten in Krefeld sicherlich noch nie erlebt. Zunächst sahen sie einen Senioren, der mit seinem Auto an ihnen vorbei gefahren kam und sich dabei angeregt am Handy unterhielt.
Da dies ein Delikt ist, welches immer härter geahndet wird, wurde der Herr angehalten und auf sein Fehlverhalten hingewiesen. Die Polizisten erklärten ihm, dass es unverantwortlich ist, heute noch ohne Freisprechanlage über das Handy während der Fahrt zu telefonieren und das dies gegen das Gesetz wäre.
Der Herr reagierte sehr normal und pflichtete den Polizisten zu, wollte dies auch nur einen einmaligen Ausrutscher gewesen sein. Wie andere Autofahrer die erwischt wurden eben auch, fand er für seine Tat eine mehr oder weniger plausible Ausrede.
Was dann passierte konnte niemand ahnen. Aus der Situation heraus und vielleicht mit dem nötigen Instinkt wollten die Polizisten die Papiere des Fahrzeuges, aber auch den Führerschein des Mannes ausgehändigt bekommen. Da blieb dem Mann nichts anderes mehr übrig, als zuzugeben, dass man ihm den Führerschein bereits für 33 Jahren abgenommen habe und die Fahrerlaubnis völlig entzogen hatte.
Die Polizisten staunten natürlich nicht schlecht und überprüften sofort, was ihnen der Rentner da erzählt hatte. Der Computer zeigte an das dies die Wahrheit war. Natürlich durfte der Mann keinen Meter mehr fahren und muss nun mit einem Strafverfahren rechnen. Ist sein Anwalt dann wirklich pfiffig, wer weiß ob er nicht auf das Gewohnheitsrecht pocht. Nur mit 70 Jahren und so alt war dieser Mann, ist es natürlich auch eine Überlegung wert, die Karriere als Autofahrer an den Nagel zu hängen.
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