• ADAC Studie fragwürdig?

    • Nun melden sich auch die Fahrlehrer zu Wort. Sie kritisieren die vom ADAC herausgegebene Studie sehr stark. Gerade in Bayern waren dem ADAC die im Gegensatz zu allen anderen Fahrschulen im Lande recht teuren Preise aufgefallen.

      Der Bayrische Verband von Fahrlehrern argumentiert nun, dass es unseriös sei, in einer solchen Studie von teuer, oder günstig zu sprechen. Denn, so argumentiert man weiter, das Gegenteil von dem Wort teuer, wäre billig.
      Der ADAC hatte offen gelegt, dass der Führerschein in Berlin bereits für gute 140 Euro zu haben ist, in Freising jedoch nicht unter 2200 Euro. Auch wurde der ADAC darüber belehrt, dass man nicht die richtigen Fragen gestellt habe und somit auch keine korrekte Antwort bekommen konnte. Es wurden nämlich ebenfalls Kosten für die Anmeldungen zur Prüfung erfragt. Hier stand Bremen ganz vorne wo die Anmeldung zur theoretischen Prüfung gar nichts kostete bei anderen aber angeblich bis zu 125 Euro.

      Dies sei ein Fehler des ADACs, denn die theoretische Prüfung koste normalerweise nichts, sondern lediglich die praktische Prüfung. Hier hätte man sich deutlicher ausdrücken müssen.

      Ebenfalls gab man an, dass man auch Rücksicht darauf nehmen müsse, dass die Lebenserhaltungskosten in Bayern beispielsweise erheblich höher sind als anderswo in Deutschland. Wenn nun ein Fahrlehrer ein Büro für seine Fahrschule anmietet, um dort zu unterrichten, muss er die hohe Miete auf die Fahrschüler und deren Kosten umlegen, damit er kein Minus einfährt. Solche Dinge hätten beim ADAC auf offene Ohren stoßen müssen und somit sei man mit der ganzen Studie so nicht einverstanden.

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