Man sagt ja, dass am Aschermittwoch die lustige Zeit vorbei ist. Dies war auch dieses Jahr nicht nur für die Karnevalisten und Narren so, sondern ebenfalls für zahlreiche Fahrzeuge. Im Raum Düsseldorf alleine wurden 35 PKW Fahrer aus dem Verkehr gezogen worden, weil sie unter Alkohol ihr Fahrzeug bewegten. Bei weiteren 12 Fahrern, konnte sogar der Missbrauch von Drogen nachgewiesen werden.
Die meisten dieser Verkehrssünder waren daraufhin an Ort und Stelle ihre Fahrerlaubnis los und können sich bereits auf die MPU (medizinische psychologische Untersuchung) vorbereiten. Das dies nicht nur ein Spaziergang werden wird, zeigt eine Durchfallsquote von Minimum 70 Prozent beim ersten versuch. Das mag unter anderem daran liegen, dass die Fahrer ihre Delikte nicht wirklich vollkommen ernst nehmen. Dies ist jedoch einer der wichtigsten Faktoren, um nicht zu sagen der wichtigste Faktor, damit der Führerschein wieder ausgehändigt wird. Sei es sich das sie sich sofort mit der Polizei anlegen, oder im Nachhinein gerichtliche Schritte einleiten. Den wenigsten hilft dies jedoch.
Wenn ein Fahrer mehrfach wegen Alkohol am Steuer angehalten wurde, liegt hier ein Problem vor. Ein Alkoholproblem, welches der Fahrer selber oftmals nicht sehen will. Es gibt spezielle Treffen und Gruppentherapien, die auch die Ärzte, die für die MPU zuständig sind positiv stimmen. Denn nur wenn der Fahrer den Fehler den er gemacht hat einsieht, nur dann könnte sich der Arzt auch positiv einer Herausgabe der Fahrerlaubnis gegenüber äußern. So lange jedoch ein lapidares „kommt nie wieder vor“ über die Lippen der Person kommt, wird das Problem sich nicht von alleine lösen lassen.
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