• Aus Spaß wird Ernst, Autodiebstähle an der Grenze zu Polen

    • 2010 wurden bereits knapp 300 Wagen in deutschen Gemeinden gestohlen, welche an der Grenze zu Polen liegen. Vergleicht man diesen Zeitraum mit dem Vorjahr, so wird deutlich das rund 100 Kraftfahrzeuge mehr gestohlen wurden.

      Allerdings sollte auch betont werden das die Diebstähle vor der Grenzöffnung noch höher waren. Aber nicht nur die an den Grenzen liegenden Orte sind von den Autodiebstählen betroffen, sondern jeder Teil Deutschlands. Der Unterschied zu den Ortschaften an den Grenzen ist lediglich, dass dort das Interesse der Kriminellen eher den Neuwagen gilt.

      Die Polizei klärt nur ca. 21 Prozent der Diebstähle auf und da die Diebe nur einige Sekunden benötigen, um einen Wagen zu klauen, boomt das Geschäft wie eh und je. Polen und Deutschland wollen jedoch härter gegen diese Gruppen vorgehen, die sich meist sehr gut organisieren.

      So wird es wohl in Zukunft Gruppen der Polizei geben in denen auch polnische Beamte sind, genauso wie umgekehrt. Lediglich die Vorschriften müssen hierzu noch geklärt werden, damit keines der Länder mit den jeweiligen Gesetzen in Konflikt kommt. Die in Deutschland gestohlenen Wagen werden oft so weiter verkauft, die in Polen gestohlenen Autos, werden professionell zerlegt und in Einzelteilen verkauft.

      Alles in allem gesehen gibt es weniger Autodiebstähle als noch im Jahr 2000. Doch sind die Einbrüche in Häuser drastisch in die Höhe gegangen. Hierbei Hilft dann wohl nur sich grundlegend mit Alarmanlagen auszurüsten, welche jedoch häufig durch die Diebe und Einbrecher überwunden werden können, dies gilt sowohl für das Auto, als auch für die Wohnung.

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