In Weiterstadt kam es am 16. Juli zu einer recht merkwürdigen Begebenheit. Ein Mann rief entsetzt bei der Dienststelle der Polizei an, um einen Diebstahl zu melden. Der von ihm gemietete Leihwagen war abhandengekommen. Kurz zuvor sollte er noch vor der Eingangstür gestanden haben, so war er dort nicht mehr aufzufinden. Die Polizei nahm sofort ihre Arbeit auf, gab eine Fahndung heraus und nahm die Aussage vom Fahrzeug Mieter, als auch von Passanten auf. Niemand schien den Dieb bemerkt zu haben. Der Vermietungsservice war ebenso entsetzt, jedoch gut gegen Diebstahl versichert.
Natürlich ist es immer eine Menge Papierkram und Verhandlungen mit der Versicherung. Ein wenig später betrat die Ehefrau das Haus und war ein wenig verwirrt über den Schockzustand ihres Ehemannes. Dieser schilderte ihr kurz was geschehen sei, um sich dann wieder der Suche zu widmen. Die Ehefrau jedoch stoppte ihn und rief die Polizei an. Was diese Herren nun hörten, war ihnen in ihrer Dienstlaufzeit so noch nicht zu Ohren gekommen. Die Frau gestand mit dem Wagen zum Einkaufen gefahren zu sein, dort habe sie den Wagen ordnungsgemäß auf dem Parkplatz abgestellt, diesen jedoch später vergessen, da sie zu Fuß nach Hause gegangen sei. Die Polizisten konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, die Autovermietung war sichtlich erleichtert und die Frau wird wohl so schnell nichts mehr vergessen.
Wichtig zu wissen in wirklichen Autodiebstählen ist, dass wenn das Fahrzeug gegen Diebstahl versichert ist, die Versicherung nur dann den Schaden bzw. dass verschwundene Auto bezahlen muss, wenn wenigstens ein Originalschlüssel vorhanden ist.
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