• Autoteilezulieferer leiden unter Finanzkrise

    • Nachdem einige Autohersteller die Finanzkrise entweder gar nicht, oder zumindest nicht unbeschadet überlebt haben, sieht es nun bei den Zulieferern der Autoteile ebenso schlecht aus, wenn nicht sogar schlechter. Studien besagen, das nur 7 Prozent der Zulieferer in Europa, sich in einem sogenannten grünen Bereich befinden, alle anderen haben entweder finanzielle Probleme, oder aber stehen kurz vor dem Konkurs. International sieht dies keineswegs besser aus.

      Viele Menschen fragen sich, wie die Nachrichten berichten konnten, dass es den Autoherstellern 2010 wesentlich besser erginge, als noch im krisengeplagten 2009. Dies ist durchaus möglich, es geht nicht allen Autoherstellern besser. Den Teilezulieferern, die eine Automarke beliefern, die derzeit Schwierigkeiten hat, geht es finanziell genauso schlecht. Denn wenn die Fahrzeuge nicht verkauft werden, werden auch die Autoteile nicht gebraucht. Wer von den Zulieferern in diesen Tagen volle Bücher hat, hat es wohl aus der Finanzkrise herausgeschafft.

      Andere, wie zum Beispiel ein Sitzhersteller, haben  in 2009 bereits 28 Millionen weniger Umsatz gemacht, was einer Firma sicherlich nicht gut tut. Um den Zulieferer zu retten mussten mehr als 2500 Stellen gestrichen werden, weitere Filialen wurden geschlossen und jede Arbeitsstätte, die noch geöffnet bleiben durfte, wurde gründlich überprüft, um herauszufinden, wo genau noch Gelder einzusparen sind. Mittlerweile wird kein Handschlag mehr zu  viel gemacht und kein Teil umsonst hergestellt.

      Dadurch das die Firma Grammer so gehandelt hatte, konnte sie nicht nur sich halten, sondern auch das Eigenkapital. Überzeugt von der Technik, welche zum Überleben angewandt wurde, konnte sich Grammer ein neues Kreditlimit erarbeiten und ist so für die nächsten 3 Jahre gerettet.

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