Der Zuliefererbetrieb Mark ist ein Familienbetrieb. Letztes Jahr musste dieser Betrieb zusammenhalten wie noch nie zuvor. Aber genau das, hat sich bezahlt gemacht. Der Autoteilezulieferer Mark wird dieses Jahr Rekordzahlen vorlegen können. Aufträge seien, bereits für das ganze Jahr vorhanden, sagte der Chef. Doch auch er betrachtet das alles noch mit ein wenig Skepsis.
Die Präzisionsteile von Mark werden für die Autoindustrie immer interessanter. Hinzu kommt eine Schnellkupplung, die so vorher noch nie dagewesen ist. Sie verbindet Ladeluftkühler mit dem Turbolader. Diese Schnellkupplung wurde mit noch einem Betrieb zusammen entwickelt, gebaut und selbstverständlich patentiert. So bringt die Schnellkupplung mittlerweile 15 Prozent des Gewinns von Mark ein.
Auch wenn die prozentuale Entwicklung und das enorme Plus sich sehr gut lesen lassen, glaubt der Firmenchef von Mark nicht unbedingt daran, dass dies das ganze Jahr anhalten wird. Natürlich profitiert Mark dadurch, dass wesentlich mehr Benzinmotoren, als Dieselmotoren genutzt werden. Jedoch ist derzeit alles auf China gepolt. Die Autohersteller verkaufen derzeit so gut wie noch nie in China, doch auch dieser Markt wird irgendwann ruhiger werden. Daher wird wohl die Prognose ein wenig zurück gehalten werden, bis genau dieser Faktor sichtbarer wird.
Der Firmenchef sieht dem aber sehr gelassen entgegen, da die Firma Mark tatsächlich derzeit Probleme hat, genügend Materialien für die Produktion von Autoteilen aufzubringen. Aber auch ein Anstieg im Personal konnte verzeichnet werden. So wurden bereits 30 weitere Personen eingestellt, diese werden noch durch weitere 10 – 15 Menschen Unterstützung finden. In der Krise musste man 25 Personen entlassen, diese Zahl wurde nun durch die Neueinstellungen wieder abgedeckt.
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