• Der Werdegang eines Fahrlehrers

    • Bereits in der zweiten Generation gibt es die Fahrschule Nienhaus in Havixbeck bei Münster. Bereits der Vater von Christoph brachte hier vielen Fahrschülern bei, sich korrekt im Verkehr anzupassen. Damals gab es einen Ford 17 M und auch einen VW 1200. Zusätzlich gab der Vater von Christoph noch Fahrschulunterricht im Roller fahren.

      Damals waren es nicht die Jugendlichen, die die Fahrschule stürmten, sondern eher die Menschen, die nach dem 2. Weltkrieg noch keinen Führerschein gemacht hatten. Oft gab es auch Situationen wo sowohl der Vater als auch der Sohn dem Unterricht beiwohnten. Den Führerschein wollten früher viele Menschen haben, selbst wenn dies hieß, dass sie vielleicht niemals ein eigenes Fahrzeug besitzen würden.

      Zunächst wollte Christoph seinen Vater nicht ablösen.Doch nachdem er als Schreiner tätig war und auch seinen Dienst bei der Bundeswehr absolviert hatte, war er bereit in die Fußspuren seines Vaters zu treten.

      Ihm ist dabei aufgefallen, dass die Personen, die sich eine Fahrerlaubnis aneignen wollen, immer jünger werden. So waren zunächst die Menschen, denen er Unterricht gab, mittleren Alters, manchmal auch jünger. Heute hat er nur noch selten ältere Fahrschüler, sondern lehrt eher die ganz jungen Schüler. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Führerscheingrenze auf 17 Jahre heruntergenommen wurde.

      Bis auf einmal ist Christoph auch nie ein schlimmerer Unfall passiert. Doch dieses eine mal kam es zu einem sehr hohen Blechschaden. Ein LKW hatte ihn und seinen Fahrschüler übersehen und schlitze das Fahrzeug komplett auf, so dass die Scheiben zerbarsten. Dies wird ihm wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Jedoch gab es hier nur Blech- und keinen Personenschaden.

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