Noch halten sich die deutschen Autobanken aufrecht, doch nachdem die Abwrackprämie viele Menschen zu Kauf eines neuen Wagens ermutigt hatte, sieht es jetzt anders aus. Die, die sich ein Auto leisten konnten, haben sich diesen natürlich auf Grund der Prämie gekauft.
Kauft man sich ein neues Fahrzeug braucht es natürlich länger bis es zu einem erneuten Kauf kommt. So verzeichneten die Autobanken einen 45 prozentige Rückgang der Finanzierungen und Leasinganträge.
Das einzige positive Geschäft welches die Autobanken derzeit haben sind, durch den neuen Aufschwung der Wirtschaft, die gewerblichen Kunden. Diese leasen mehr als zuvor und können so den totalen Einbruch der Banken ein wenig abfangen.
Wo während der Abwrackprämie noch die kleinen Wagen boomten, was ja durch diese Prämie auch erreicht werden sollte, kommt es heute wieder zu vermehrten Anmeldungen von Limousinen und anderen größeren Fahrzeugen. Dies sind zumeist Firmenwagen und gehören zu den jeweiligen Fuhrparks. Da sich Firmen oft auch über ihre Fuhrparks identifizieren, sind die Wagen, die diese anfordern, kaufen, oder leasen, natürlich keine Kleinwagen, sondern demensprechende Statussymbole.
Somit geht es den Autobanken zwar erheblich schlechter, als noch vor den finanziellen Einbrüchen, welche in der Wirtschaftskrise endeten, aber man kann noch nicht davon sprechen, dass die Autobanken pleitegehen. Solange die geschäftlichen Kunden weiterhin so viel Wert auf ihren Fuhrpark legen, können die Autobanken die derzeit kaum vorhandenen Privatkunden mühelos ausgleichen. Zwar werden nicht mehr so hohe Erfolgsstatistiken heraus gegeben, jedoch müssen sich Teilhaber und Anleger keine Sorgen um ihre Finanzen machen. Die privaten Käufer werden sicherlich nach einer Weile wieder zunehmen.
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