Nicht schlecht hat wohl ein Autofahrer in Haren an der Ems geschaut, als ihm ein Känguru vor sein Auto lief. Wild sei man ja in vieler Hinsicht gewohnt, wer jedoch hat in Deutschland schon einmal von einem Autounfall mit einem Känguru gehört.
Trotz der Vollbremsung, die der 53 Jährige Autofahrer sofort einleitete, erwischte er das Känguru. Als der Mann mit einem leichten Schock sein Auto verließ eilte ihm ein Anwohner zur Hilfe, beide trauten ihren Augen kaum, als sie das angefahrene Känguru sahen.
Eiligst wurde eine Decke besorgt und hiermit das Tier eingefangen. Nur der Tierpark in Nordhorn hatte einen Tierarzt der sich mit dieser Gattung auskannte. Leider konnte für das Känguru nichts mehr getan werden, denn nur Minuten nachdem beide Männer nach Nordhorn gebracht hatten, stellte der dortige Tierarzt einen sehr komplizierten Beinbruch fest. Dieser hätte auch operativ nicht mehr geheilt werden können und so musste das Tier von seinen Schmerzen erlöst werden.
Es schlief dank der Medizin einfach ein.
Den Inhaber des Kängurus konnte man bislang nicht ausfindig machen, weder Zoos noch umliegende Tierparks hatten bislang ein vermisstes Tier gemeldet. Da diese Tier große Weiten überwinden kann, weiß man jedoch nicht in welchem Radius man die Zoos befragen müsse, sagte ein Polizeisprecher, die Suche dauere weiter an.
In der Gegend um Haren herum, im Emsland hatten bereits mehrere Menschen beschwört ein Känguru gesehen zu haben. Anfänglich dachte die Polizei an einen Scherz, der nun leider zu tätlichem Ernst wurde. Es gibt Unfälle, die auch Polizisten nicht sehr oft sehen, vielleicht sogar nur einmal in ihrem Leben
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