In München kam eine Fahrschülerin leider nicht mehr nur mit dem Schrecken davon, sondern musste einige Schnittverletzungen im Krankenhaus behandeln lassen. Dabei hatte die Fahrschülerin mit ihren 23 Jahren nichts verkehrt gemacht.
Sie hatte sich am Vormittag des Donnerstages einfach zu ihrem Fahrlehrer ins Auto gesetzt um eine Fahrstunde im Stadtverkehr zu absolvieren. Die Ampel schaltete auf rot und die Fahrschülerin blieb brav am Haltestreifen stehen, um die rote Phase abzuwarten. Neben ihr hatte sich nach kurzer Zeit ein LKW mit 42 Tonnen eingefädelt, was weder die Schülerin, noch den 54 Jahre alten Lehrer nervös machte.
Es wurde grün, sowohl Fahrschülerin als auch LKW Fahrer setzten ihre Fahrt fort, doch der Lastkraftwagenfahrer fuhr nicht geradeaus, sondern wollte nach rechts abbiegen und übersah das Fahrschulauto. Es krachte und die Fahrertür des Fahrschulautos splitterte so stark, dass sich die Fahrerin mehrere tiefere Schnitte zuzog. Weder die Fahrschülerin noch der Fahrlehrer konnten noch irgendetwas machen. Eine spätere Schätzung ergab, dass der Schaden an beiden Fahrzeugen mehr als 29000 Euro betragen könnte. Scheinbar hatte der LKW Fahrer tatsächlich den Fahrschulwagen übersehen und wollte noch schnell die richtige Spur aufsuchen, bevor er den großen LKW langwierig in der Innenstadt von München drehen musste. Die Straße blieb nach dem Unfall noch eine knappe Stunde vollkommen gesperrt, bevor die Fahrzeuge geborgen waren und Rückstände wie Splitter entfernt worden waren.
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