Wer sich bereits über den mit 49.900 Euro, recht günstigen Touareg von VW freute, wurde schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. So liefert VW vorerst keine neuen Touaregs aus, ohne das Radio mit integriertem Navigationssystem. Dies bedeutet einen satten Aufpreis von guten 2000 Euro.
Wer nun aber glaubt, dass dies vielleicht nur bei diesem einen Model, oder bei diesem einen Autohersteller so wäre… der liegt glatt daneben. Diese Methode wird von vielen Herstellern genutzt. So kommt es zum Beispiel nicht gerade selten vor, dass ein und das selbe Model, nur mit kleinerem Motor, welcher dann auch in der Anschaffung günstiger wäre, erheblich später herausgebracht und somit dem Kunden präsentiert wird.
Diverse Ausstattungen gibt es lediglich in Kombinationen. So bekommt ein Kunde nicht immer nur einen Regensensor, sondern muss zusätzlich auch einen Lichtsensor dazukaufen, da beide untrennbar miteinander vereint sind. Die Abstandsregelung gibt es lediglich mit dem Automatikgetriebe zusammen. Manche Extras, die die Sicherheit unterstützen sollen sind erst mit einer erhöhten Motorleistung kombinierbar. Oftmals sind diese Kombinationen nicht gleich für den Käufer sichtbar, da kommt den Herstellern das Kleingedruckte und die vielen Sternchen zu Gute.
Beim Fiat Panda ist eine der Merkwürdigsten Kombinationen, der Nebelscheinwerfer, der nicht ohne eine Servolenkung zu bekommen ist. Daihatsu hingegen gibt zum ESP noch Alufelgen hinzu. Opels Variante der komischen Kombinationen ist das Schiebedach, welches natürlich nicht ohne elektrisch verstellbare Sitze zu bekommen ist.
Oft fragen sich die Kunden nicht grundlos, ob dies notwendig ist, oder aber reine Willkür der Hersteller. Ohne Ausnahme ist an diesen Kombinationen jeder Hersteller beteiligt.
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