Im Jahre 1948 machte Herr Eduard H. seinen Führerschein. Für diesen benötigte er insgesamt nur vier Fahrstunden. „Das war leicht“, berichtete er einem Reporter. Damals gab es noch nicht so viel Verkehr und den Führerschein habe er noch in Reichsmark bezahlt, ein Stück Butter als weitere Bezahlung oben drauf und fertig war es. Stolz hält er dem Reporter seinen Führerschein aus dem Jahre 1948 vor die Augen. „Schauen sie mal, so sieht er aus“. Und obwohl er etwas anders aussieht und wirklich nicht mehr ganz neu, sieht der Reporter den Schriftzug „Driver Licence“ auf ihm stehen, denn damals war dieser unter der amerikanischen Besatzung ausgestellt wurden.
„Mir half aber auch die Fahrerfahrung aus der Wehrmacht“, berichtete er dem Reporter weiter und lachte. Als ihn der Reporter fragte wie es denn damals mit der Technik in den Autos aussah, lächelte Herr H. und meinte wie einfach diese noch zu handhaben war. Auch die ganzen Fragen die man für eine Fahrprüfung theoretisch beantworten musste, waren sehr einfach gehalten. „Heute gibt es so unzählig viele Fragen, ebenso wie mögliche Antworten, undenkbar für mich die Prüfung noch einmal zu bestehen.
Dennoch ist er bis heute unfallfrei gefahren, naja fast, wie er weiter verriet. Nur in den siebziger Jahren ist ihm ein Unfall passiert. „Auf einer sonst trockenen Straße gab es an einem Wäldchen eine nasse Stelle, da bin ich ins Rutschen gekommen und schon war es vorbei“, Pech gehabt, so sagen es viele Unfallverursacher und andere Beteiligte. Deshalb ist es wichtig seine Fahrkenntnisse wieder auf zu frischen.
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