• Führerschein weg, Chauffeur muss bezahlt werden

    • Der Chauffeur, den sich ein Mann mit seiner Familie nehmen musste, wird nun voraussichtlich vom Staat bezahlt werden müssen. Doch was war passiert? Der Mann hatte seinen Führerschein in einer Kontrolle am Flughafen Köln-Bonn vorgezeigt, welchen die Polizisten sofort einbehielten. Der Führerschein, welcher noch nicht der Chipkarte gleich war, war mit Folie überzogen.

      Der Mann sagte aus, dies extra in einem Fotogeschäft in Auftrag geben zu haben, doch die Polizisten glaubten ihm nicht. Für sie war es eine glatte Fälschung. Da der Führerschein eingeschickt werden musste, um diesen Verdacht zu bestätigen, nahm man ihn dem Mann direkt vor Ort ab.

      Der Familienvater flog trotzdem mit seiner Familie in den Urlaub nach Marokko, dort war er gezwungen sich einen Fahrer mit Auto zu mieten. Die kostete den Herrn 1560 Euro. Nach dem Urlaub bekam er seinen Führerschein zurück mit der Anmerkung das dieser wohl doch echt gewesen sein.

      Nun zog der Mann vor Gericht und will sein Geld vom Staat wieder haben, denn er hatte ja nichts falsch gemacht. Die erste Zivilkammer hatte durchaus Verständnis für den Fall, vor allem Der Richter, welcher den Vorsitz hatte, Richter Heinz Sonnenberger hatte sich sehr positiv über den eventuellen Ausgang dieses Verfahrens geäußert. Denn dem Mann war ja nichts anderes übrig geblieben, als sich einen Chauffeur und ein Fahrzeug zu mieten. Es sei nicht einmal die normale Polizei gewesen, sondern die Flughafenpolizei, die den 42 jährigen Mann am Schalter abgefangen hatte, um ihn zu kontrollieren, fernab seines Fahrzeuges.

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