Für viele Fans des italienischen Motorradfahrers Valentino Rossi geht ein kleiner Traum in Erfüllung. Denn der Motorradfahrer steigt von seinem jetzigen Fahrzeug, einer Yamaha YZR-M1, einem Japaner, ab und fährt ab 2011 wieder mit einem italienischen Fahrzeug. Mit einem italienischen Motorrad errang Valentino Rossi seine ersten zwei Weltmeisterschafttitel.
Seine Fans freut dies natürlich ihren Liebling wieder auf einem Motorrad zu sehen, dass in seiner Heimat erbaut wurde. Auf einem Skifest zum Beispiel stellte Rossi Formel-Eins-Pilot Fernando Alonso in den Schatten. Vor einigen Tagen trafen sich 38.000 Fans des Motorradfahrers in Bologna um auf einem Nachtfest zu feiern. Auch ein Zeichen des Erfolges, den Rossi auch für sich verzeichnen kann, ist, dass die Fabrikhalle vergrößert wird.
Ganz freuen kann er sich allerdings nicht. Denn bei Testfahrten mit seiner neuen Maschine, einer Ducati Desmosedici kam es zu einem kleinen Unfall. Er stürzte. Dies war der Tiefpunkt eines schweren Winters. Denn die neue Maschine gilt als störrisch. Italienische Hersteller hatten sich immer auf mutige Lösungen konzentriert. So resultierte 90-Grad-Zylinderwinkel, der mehr Leistung versprechen soll, eine spezielle Ventilsteuerung oder einen Carbonrahmen, der ganz anders ist als jener bei den japanischen Motorrädern.
Das Problem, dass auch Rossi so sieht, besteht darin, dass die Ducati seinen eigenen Fahrstil hat. Er ist leider nicht Casdey Stoner, der sich sehr schnell auch die Fahreigenschaften seiner Maschinen einstellen konnte. Rossi muss sich an seine neue Maschine gewöhnen, was auch einiges an Zeit in Anspruch nehmen wird. Er sagte selbst, dass er sich der Ducati anpassen muss, wenn er Erfolg haben will.
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