Sowohl in Spremberg, als auch in Cottbus, gehen jugendliche zu den angehenden Autofahrern in die Fahrschulen und reden dort über Alkohol am Steuer. Sie haben es selbstverständlich einfacher, denn junge Menschen hören lieber Menschen zu die sich mit ihnen auf einer Ebene befinden. Diese Art des Unterrichtes wird auf die Lehrzeit angerechnet, da die Fahrlehrer sehr viel von diesem Projekt halten.
Man weiß natürlich nicht ob sich nun jeder Fahrschüler an das halten wird, was ihnen von den jugendlichen gesagt wird, jedoch denken sie zumindest angestrengter darüber nach, als wenn ihnen ein älterer Fahrlehrer die Fakten über Drogen und Alkoholmissbrauch erklärt.
Während der Gespräche geben viele der Jugendlichen zu, schon einmal etwas mit Drogen, oder Alkohol zu tun gehabt zu haben, unter anderem auch in Form von einem Älteren der sie betrunken nach Hause gefahren hat. Die Jugendlichen die zu den Fahrschulen gehen, erzählen auch von Unfällen und lassen hier nicht die Details aus, um eine kleine Schockwirkung zu erreichen. Das gekoppelt mit den richtigen Fakten, unter anderem was eine MPU für Kosten aufwirft, scheint sehr Respekt einflößend zu sein.
So wird auch erklärt das ein eventueller Unfall nicht nur sich selber gefährdet, sondern auch andere. Selbst junge Menschen zucken schon zusammen, wenn sie sich vorstellen, einem Kind das Leben zu nehmen, weil sie eventuell dachten, dass ein wenig Alkohol nicht schaden könnte.
In jedem Fall zeigt dies Wirkung denn die wenigsten gaben nach dem Unterricht noch an, sich von einem Betrunkenen nach Hause fahren zu lassen, da diese Umfrage anonym war, ist sie durchaus repräsentativ.
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