Die Autoversicherungen Lady Car und Ineas lassen beide trotz drohendem Konkurs, ihre Versicherungsnehmer nicht aus den Verträgen aussteigen. Auf den Internetseiten ist zu lesen, dass dies kein Grund sei den Vertrag aufzulösen. Noch besser, da sind sich beide einig, die Versicherungsnehmer sollen sich am besten zusätzlich bei einer anderen Autoversicherung versichern, da sowohl Ineas als auch Lady Car keine Kaskoschäden mehr übernehmen können. Während also selbst der ADAC und auch der Bund der Versicherten auf ein Sonderkündigungsrecht aufmerksam machen, paddeln beide Autoversicherer in eine völlig andere Richtung.
Die Kunden von Lady Car und auch Ineas, fühlen sich für dumm verkauft. Denn wenn selbst Rechtsanwälte, andere Versicherungen und Menschen die der Branche angehören, die Pleite einer Versicherung als guten Grund sehen, dass das Recht der Sonderkündigung in Kraft tritt, sollte dies auch unverzüglich von den betroffenen Versicherungen so durchgeführt werden.
Beide Versicherungen stammen aus den Niederlanden und gehören der International Insurance Corporation an. Sie hatten vornehmlich Frauen als Kunden geworben, indem sie spezielle und günstige Tarife für Frauen angeboten hatten, so kamen sie schnell auf eine Kundenkartei von fünfzigtausend Klienten.
Da beiden Versicherungen die Pleite droht, kann die Verkehrsopferhilfe zwar Haftpflichtschäden annehmen, jedoch muss der Versicherungsnehmer einen eigenen Anteil von 2500 Euro zahlen. Alles was darüber liegt, wird in der Regel durch die Verkehrsopferhilfe übernommen.
Kaskofälle hingegen muss der Versicherungsnehmer weiterhin an seine Versicherung leiten, wann und ob hier Zahlungen geleistet werden können ist jedoch nicht klar, da noch nicht geklärt ist, über wie viel Geld beide Versicherungen noch verfügen.
Als Ineas Mitarbeiter würde ich gern klar stellen, dass nur die holländischen Verwalter die Versicherungen regieren. Diese verweigern den Kunden ein Sonderkündigungsrecht und haben dem Kundenservice streng verboten seine Kunden zu informieren. Ineas und LadycarOnline Mitarbeiter sind selbst die Hände gebunden und müssen mitansehen wie alle Kunden leiden. Wir selbst haben auch unser Auto dort versichert und auch uns wurde streng verboten unsere Verträge zu beenden.
Vielleicht sollte man das mal publizieren?
Zudem droht auch uns die Kündigung in den nächsten Wochen oder Monaten….und Gehalt will man uns auch nicht zahlen…
Hallo,
natürlich stehen hinter Firmen, Versicherungen etc., denen Konkurs droht, auch immer wieder Einzelschicksale, oder wie in diesem Fall natürlich auch die Schicksale einer ganzen Belegschaft. Wir versuchen zu berichten, dies ist natürlich nicht immer ganz objektiv bzw. neutral. Allerdings möchten wir hiermit deutlich sagen, dass auch wir natürlich sehen, das nicht “nur” die Versicherungsnehmer hier geschädigt werden, sondern auch die Arbeitskräfte.
Wir wünschen Ihnen trotzdem alles Gute.
C.Minnerup