• MPU Vorbereitungen

    • Die MPU wird oft als Idiotentest dargestellt, doch warum glauben Sie dass es immer noch sehr viele Menschen gibt, die durch die MPU mit Pauken und Trompeten durchfallen?

      Angenommen Sie wären mit Alkohol am Steuer 1,6 Promille erwischt worden, was würden Sie antworten wenn man sie fragt ob Ihnen die Abstinenz, das fernbleiben des Alkohols schwer gefallen sei? So gut wie jeder würde sagen „nein das war einfach und gar kein Problem“. Doch derjenige der Ihnen diese Frage gestellt hat wird wissen, dass niemand mal einfach so 1,6 Promille im Blut hat, das heißt nämlich ihr Körper ist bereits auf Du mit dem Alkohol.

      Der Gutachter wird also sofort erkennen, dass Sie sich mit dem Problem noch nicht mal ansatzweise auseinandergesetzt haben. Der Führerschein bleibt demnach in den Händen des Staates. Und das ist nicht die einzige Frage die Ihnen gestellt werden wird. Genaugenommen sind es ca. 186 Fragen.

      Es kommt darauf an die Zeit ohne Führerschein zu nutzen. Sie werden nicht gleich morgen einen Termin zur MPU bekommen, denn Sie sollen sich ja ändern, nicht nur sich selber, sondern auch das Verhalten, dass Sie in diese missliche Lage gebracht hat. So eine Änderung im Kopf findet nicht von heute auf morgen statt, daher nutzen Sie die Zeit sinnvoll, dass kann auch für die MPU letztendlich nur hilfreich sein.
      Auf die Fragen selber kann man sich auf zwei Weisen vorbereiten, man kauft sich die Antworten und lernt sie auswendig, dass wird ihnen jedoch nicht bei ihrem Charakter helfen, oder aber man arbeitet an dem eigenen Problem, in diesem Falle an dem Alkoholproblem.

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