Vorsicht Reh, doch weiß wirklich jeder noch, was zu tun ist, wenn einem Wild vor das Auto läuft? Zunächst einmal ist Bremsen das Beste, gefolgt von lautem hupen. Wer es noch schafft kann abblenden, denn das Wild wird vom Licht des Fahrzeugs angezogen. In Simmern will man diesen Unfällen jetzt auf den Grund gehen.
Dort wird neuerdings die L218 genauer unter die Lupe genommen. Auf ca. 8 Kilometern, kommt es zu 28 Prozent aller Unfälle in denen Wild der Grund ist. Doch was ist der Grund dafür. Zum einen ist es ein Anbaugebiet für Mais und derartige Leckereien, die die Bauern gerade aussähen.
Doch wie will die Polizei die Fahrer sensibilisieren? Nun zunächst einmal mit höflichem Abmahnen, doch bringt das nichts und ein Fahrer gerät häufiger in die Kontrolle, soll es im späteren Teil des Projektes auch zu höheren Geldbußen kommen. Gerade in der Stunde von 5 Uhr morgens bis Uhr und auch abends nach 22 Uhr ist das Wild sehr agil und betritt häufiger die Fahrbahn. Daher sollen gerade dann auch die Kontrollen stattfinden.
Also wird den Fahrern zunächst gesagt, dass man hier vorsichtiger fahren und zum voran fahrenden Fahrzeug genug Abstand halten muss. Ob die angehaltenen Autos und vor allem derer Fahrer sich gemerkt haben was die Polizisten ihnen erklärt haben, wird durch eine spätere Kontrolle der Geschwindigkeit getestet.
So hofft man die Unfallrate senken zu können und sowohl die Autofahrer, als auch das Wild zu schützen.
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