Auf der einen Seite wird der Führerschein mit 17 gelobt, aber es werden auch Stimmen wach, die zur Vorsicht ermahnen. Denn die heutige Generation scheint zu wenige Fahrstunden zu bekommen.
Früher war alles anders, war alles besser. Nicht selten hören die Jugendlichen das von Oma und Opa, aber auch von Mama und Papa. In der Tat sagt nun ein Fahrlehrer aus Baden-Württemberg. Baden-Württemberg ist das deutsche Bundesland in dem fast jeder vierte nicht auf Anhieb die Fahrprüfung besteht.
Mittlerweile muss viel zu viel gelernt werden, um es den Fahrschülern in der Kürze der Zeit beizubringen. Oft nehmen die Schüler auch nur das Minimum der Fahrstunden wahr, so dass einiges was ihnen beigebracht wird einfach nicht hängen bleibt.
Der Fahrlehrer sagt auch, dass dies früher nicht der Fall war, denn da haben sich die jungen Menschen viel mehr von den Eltern beibringen lassen, wenn der Vater da mal erklärt hat, wie man denn Auto fährt, hat das Kind, oder der Jugendliche aufmerksam zugehört, dies ist heute einfach nicht mehr der Fall. Außerdem ist die Zeit so schnelllebig, dass viele kein Gefühl mehr für die Geschwindigkeit haben, so dass immer wieder heftige Unfälle geschehen.
Aber nicht nur junge Menschen haben Schuld an dem erhöhten Unfallrisiko, sondern auch das höhere Verkehrsaufkommen. Auf die Frage, ob es denn gut sei vorher mal auf einem Übungsplatz mit einem Erwachsenen zu üben, kann er keine klare Antwort geben. Das Anfahren wäre eventuell sinnvoll, jedoch haben sich viele Dinge mit der Zeit verändert, so dass man an seine Kinder auch falsche Sachen weitergeben kann.
No comments yet.