Kaum hat sich die Debatte über den Führerschein mit 17 gelegt und das Thema geklärt, findet Peter Ramsauer, seines Zeichens Bundesverkehrsminister und der CSU angehörig, ein neues Diskussionsthema.
In dem von ihm neu vorgelegten Gesetzesentwurf möchte er den Rettungsdiensten und dem dortigen Personal, bessere und vor allem schnellere Chancen bieten, die Einsatzfahrzeuge auch fahren zu dürfen. Diese sind von 3,5 bis hin zu 7,5 Tonnen zulässig.
Die bayrischen Minister sind ihren Kollegen im restlichen Deutschland schon voraus. Sie hatten bereits 2009 genehmigt, das Rettungsdienste wesentlich weniger zahlen müssen für eine Fahrerlaubnis, die das fahren von Fahrzeugen bis zu 4,75 Tonnen erlaubt.
Peter Ramsauer möchte dies nun jedoch auch auf Bundesebene verstärkt wissen und durch die Erhöhung auf Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen, auch noch verbessern. Um bei der Feuerwehr arbeiten zu können, muss ein Feuerwehrmann einen Führerschein besitzen, welcher ihm bestätigt, ein Minimum von 7,5 Tonnen fahren zu dürfen.
Laut Ramsauer ist die Koalitionsfraktion auf seiner Seite und so denkt er, dass er mit dieser Gesetzesvorlage durchaus Chancen haben könnte. Da es den Rettungskräften in Deutschland immer wieder an Nachwuchs fehlt, wäre dies vielleicht ein weiterer Anreiz sich für ein paar Jahre zu verpflichten, die Feuerwehr, oder ein anderer Rettungsdienst bezahlt den Führerschein und wird trotzdem weniger zur Kasse gerufen wie noch vor einem Jahr.
Trotzdem soll der Führerschein nicht einfach so ausgehändigt werden, sondern in Zusammenhang mit einer speziellen Prüfung erreicht werden. Diese müsse dann auf den erwählten Beruf zugeschnitten sein, so Ramsauer. Sollte dieser Regelung zugestimmt werden, liegt es an den Ländern, ob und in welchem Umfang diese ausgeführt wird.
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