Jedes Jahr, meist im September, gibt der DGV, der deutsche Gesamtverband der Versicherungswirtschaft eine Statistik heraus, in der nicht nur das Bundesland, oder der Kreis benannt wird, in denen es am häufigsten Unfallschäden gibt, die eine Autoversicherung zu übernehmen hat, sondern auf die Stadt genau.
Dabei ist es nicht zum ersten Mal der Fall, das die Wahl auf den Landkreis im Ostallgäu, genauer gesagt Kaufbeuren fällt. Bereits im letzten Jahr war Kaufbeuren Vorreiter vor allen anderen. Jedoch sieht eine positive Statistik anders aus und dies ist nichts worauf man wirklich stolz sein könnte. Platz zwei und drei belegen Passau und Berlin.
Doch warum schaut sich der GDV dies jedes Jahr aufs Neue an. Die Regionen werden in verschiedene Stufen eingeteilt, auf diese Stufen können dann die Versicherungen reagieren. In dem sie entweder ihre Beiträge anheben, oder aber senken. Autofahrer Kaufbeuren werden auch im kommenden Jahr wieder wesentlich mehr zahlen als andere. Es gibt 12 Stufen, Kaufbeuren schaffte es somit erneut auf die 12.
Dabei spielt die Art der Versicherung keine Rolle, sowohl Haftpflicht, als auch die Kaskoversicherungen werden angehoben. Schaut man sich die besser fahrenden Kreise an kommt man auf Oberspreewald-Lausitz, Mecklenburg-Strelitz und Elbe-Elster.
Warum jedoch Ostdeutschland besser abschneidet als Westdeutschland wird klar erklärt. Im Westen fahren bis heute immer noch größere und teurere Fahrzeuge, diese sind demensprechend teurer wenn es zu einem Blechschaden kommt. Auch ein Faktor sind gute Straßen, nachdem man auf Rügen fast alle Straßen erneuert hatte, konnte sich Rügen um 6 Stufen verbessern.
No comments yet.